Reiseverlauf:
1. Tag: Flug nach Beijing:
Nonstop-Linienflug Frankfurt - Beijing (ca. 9,5 Std.).
2. Tag: BEIJING
Ankunft in
Beijing. In der chinesischen Hauptstadt, mit rund 14 Millionen Einwohnern zweitgrößte Stadt des Landes, erwartet Sie ein interessantes, kompaktes Programm: Ein Rundgang über den Tian An Men-Platz ("Platz des himmlischen Friedens") gibt Ihnen eine Vorstellung von den gewaltigen Dimensionen dieses größten Platzes der Welt. Dann besichtigen Sie den
Kaiserpalast aus der Ming-Zeit, die legendäre
Verbotene
Stadt. Beim abendlichen
Pekingenten-Essen können Sie zeigen, wie weit Sie Ihre "Esstechnik" mit chinesischen Stäbchen schon entwickeln konnten.
3. Tag: Beijing - LHASA
Linienflug Beijing - Lhasa (ca. 4 Std.). Beim Landeanflug überfliegen Sie das Kloster Samye, das älteste buddhistische Kloster von Tibet. Bustransfer (ca. 1,5 Std.) entlang dem Tsangpo-Fluß nach
Lhasa, Hauptstadt der Autonomen Region Tibet mit rund 150.000 Einwohnern, davon nur etwa 50.000 Tibeter (3.700 m).
Die heilige Stadt der Tibeter ist Ziel zahlreicher Pilger, die wenigstens einmal in ihrem Leben die berühmten Tempel sehen und die Stadt auf dem äußeren Pilgerweg, dem "Lingkor", umrunden wollen, um eine Wiedergeburt auf höherer Stufe zu erlangen.
4. Tag: LHASA
In der Altstadt besuchen Sie den
Jokhang-Tempel, das Hauptheiligtum Tibets. Seine dunklen Räume mit fantastischem Figurenschmuck werden nur schemenhaft vom Licht der Yakbutter-Lampen erhellt, deren ranziger Geruch ebenso zu Tibet gehört wie das helle Sonnenlicht, die trockene Luft und der alles durchdringende Staub.
Den Jokhang umgibt der "Barkhor" oder innere Pilgerweg, den besonders morgens und abends fromme Pilger im Uhrzeigersinn umrunden, dabei ihre Gebetsmühlen drehen und das berühmte Om Mani Padmi Hum murmeln oder sogar den ganzen 800 m langen Weg auf traditionelle Art mit ihrem Körper ausmessen. Der Barkhor ist zugleich das religiöse und wirtschaftliche Zentrum des alten Lhasa: zahlreiche Marktstände und kleine Handwerksbetriebe beleben die schmale Gasse. Durch einige kleine Seitengassen hinter dem Jokhang gelangen Sie zum heute einzigen aktiven Nonnenkloster von Lhasa "Ani Sangkhung".
Ein unvergeßliches Erlebnis ist die Besichtigung des
Potala Palast. Dieser in der Welt einmalige Bau wurde Ende des 17. Jhs. errichtet und diente bis 1959 als Winterresidenz der
Dalai Lama. Sie sehen ferner den
Norbulingka ("Juwelenpark"), die Sommerresidenz der Dalai Lama.
5. Tag: Lhasa - Tsangpo-Tal - SHIGATSE
Busfahrt durch das Tsangpo-Tal nach
Shigatse (ca. 300 km, ca. 5 Std) - Zweitgrößte Stadt Tibets mit rund 50.000 Einwohnern (3.900 m). Über der Stadt erhob sich einst die schönste Burg Tibets, die leider während der Kulturrevolution zerstört wurde. Gut erhalten blieb das
Kloster Tashilumpo. Mitte des 15. Jhs. gegründet, gehört es zu den bedeutendsten Klosterstädten und hervorragendsten Sehenswürdigkeiten Tibets. Hier residiert der
Panchen Lama, das zweite religiöse Oberhaupt des Landes. Nach der Besichtigung sollten Sie sich den Pilgern anschließen und das Kloster auf dem äußeren Pilgerweg (im Uhrzeigersinn!) umrunden.
6. Tag: Shigatse - GYANTSE
Busfahrt Shigatse -
Gyantse (ca. 100 km, ca. 2 Std.) - Drittgrößte Stadt Tibets mit rund 10.000 Einwohnern (ca. 4.000 m). Majestätisch auf einem hohen Berg gelegen, überragt noch heute die Burg (Dzong) die Stadt. Im Palkhor-Kloster sehen Sie den herrlichen, begehbaren Kumbum-Chörten (Stupa), ein wahres Schatzhaus alter tibetischer Kunst.
7. Tag: Gyantse - TSETANG
Über das trockene Hochplateau, umrahmt von schneebedeckten Bergen, geht die Fahrt über den Karo La-Paß (5.050 m) vorbei am wunderschönen Yamdrok Tso ("Türkis-See"), über den Khamba La-Paß (4.800 m) hinab ins Tsangpo-Tal und weiter ostwärts nach Tsetang.
8. Tag: TSETANG
Tsetang selbst ist eine moderne Stadt ohne besonderen Reiz aber idealer Ausgangsort für einige hervorragende Sehenswürdigkeiten aus der tibetischen Frühgeschichte in der Umgebung.
Sie besuchen den wahrlich "herrausragenden" Yumbulagang, der aus der Spitze eines felsigen Hügels herauszuwachsen scheint. Im 7. Jh. von einem der großen tibetischen Könige als Festung gegründet, wurde dieses herrliche Bauwerk schon vor langer Zeit in eine Kapelle zu Ehren der alten Könige umgewandelt. Nach seiner Zerstörung in der Kulturrevolution, wurde Yumbulagang 1982 originalgetreu wieder aufgebaut.
Anschließend besuchen Sie den Tandruk-Tempel, als einer der ersten buddhistischen Tempel im 7. Jh. von
König Songtsen Gampo gegründet. Ein kleiner Abstecher bringt Sie in das Tschonggye-Tal, wo der Überlieferung zufolge der erste tibetische König Nyatri Tsenpo vom Himmel herabgestiegen ist und später elf tibetische Könige aus dem 7.-9. Jh. beigesetzt wurden. In Tibets "Tal der Könige" wurde auch der berühmte Fünfte Dalai Lama geboren.
Schließlich besuchen Sie das
Kloster Samye, Tibets ältestes buddhistisches Kloster. Ende des 8. Jhs. wurden hier die ersten sieben Tibeter zu Mönchen geweiht. Auf einer alten Stele vor dem Haupttempel steht das Edikt von König Trisong Detsen aus dem Jahr 779, das den Buddhismus zur Staatsreligion von Tibet erklärt.
9. Tag: Tsetang - Kloster Sera - Kloster Drepung - LHASA
Weiterfahrt nach Lhasa (ca. 4 Std.). Sie besuchen das
Kloster Sera, das etwa 5 km nördlich von Lhasa am Rand der Hochebene liegt. Mit mehr als 5.000 Mönchen war Sera einst die bedeutendste Klosterakademie Tibets.
Die
Klosterstadt Drepung liegt etwa 8 km westlich von Lhasa. 1416 gegründet, entwickelte sich Drepung zum größten und mächtigsten Kloster des
Gelbmützen-Ordens. Der Zweite, Dritte und Vierte Dalai Lama lebten hier und sind hier auch begraben. Der berühmte Fünfte Dalai Lama regierte von hier aus, bis der Potala-Palast fertiggestellt war. Mit über 8.000 Mönchen war Drepung auch das größte Kloster der Welt.
Ein wenig unterhalb des Klosters Drepung liegt das kleine Kloster Nechung. Bis 1959, der Flucht des Dalai Lama nach Indien, war Nechung der Sitz des tibetischen Staatsorakels, das vor jeder wichtigen Entscheidung der Regierung befragt wurde.
10. Tag: Lhasa - CHENGDU
Linienflug Lhasa -
Chengdu (ca. 2 Std.) - Die Flugroute führt über die gewaltigen Gebirgsmassive Osttibets, deren Gipfel eine Höhe von 7.000 m erreichen. Unvergeßlich der Anblick, wenn die schneebedeckten Berggipfel gerade noch durch die Wolkendecke dringen.
Chengdu ist die Hauptstadt der Provinz Sichuan mit 4 Mio. Einwohnern. Das ganzjährig feucht-warme Klima und der fruchtbare Boden fördern eine reiche Landwirtschaft. Schon vor 2500 Jahren wurde die Stadt wegen ihrer Brokatwebereien als Warenhaus des Himmels gerühmt. Bei einer
Stadtrundfahrt besuchen Sie auch die quirligen Märkte mit überreichem Angebot.
11. Tag: Chengdu - SHANGHAI
Linienflug Chengdu -
Shanghai (ca. 2 Std.) - Modernste Metropole des Landes mit rund 16 Millionen Einwohnern und Chinas "heimliche Hauptstadt". Dieses wichtigste Wirtschafts- und Handelszentrum des Landes verändert sich rapide angesichts eines beispiellosen Bau-Booms:
Wolkenkratzer, an denen Tag und Nacht gearbeitet wird, wachsen an vielen Stellen in den Himmel; den Hafen überragt Asiens höchster Fernsehturm, mit 478 m Höhe zugleich der dritthöchste Fernsehturm der Welt! Auf dem rechten Ufer des Huangpu-Flusses ist in wenigen Jahren der neue Stadtteil Pudong aus dem Boden gestampft worden mit futuristischen Wolkenkratzern, deren höchster über 400 m mißt. Ein Gewirr von immer neuen Hochstraßen versucht, den enormen Verkehr zu kanalisieren. Shanghai hat mit Riesenschritten zu asiatischen Mega-Metropolen wie Bangkok und Tokio aufgeholt und will nun das "New York Asiens" werden. Die neueste Errungenschaft in dieser aufstrebenden Weltstadt kommt aus Deutschland: Seit Herbst 2003 bringt der Transrapid Passagiere vom Flughafen Pudong in nur neun Minuten in die 35 km entfernte Stadt.
Sie bummeln auf der
Nanjing Lu, Chinas berühmtester und elegantester Einkaufsstraße und weiter über die berühmte Uferstraße
Bund, Shanghais Prachtboulevard, der in den frühen Abendstunden im Schein von Tausenden von Lichtern erstrahlt.
12. Tag: SHANGHAI
Trotz aller atemberaubenden Veränderungen ist auch das "alte" Shanghai sehenswert geblieben. Sie besuchen die Altstadt , ein Gewirr schmaler Gäßchen von kleinen Holzhäusern gesäumt. Neben vielen Geschäften gibt es hier auch zahlreiche Restaurants, die chinesische Kundschaft in hel len Scharen anlockt. In der Altstadt ist immer etwas los! Mitten in der Altstadt in einem kleinen See liegt das berühmte Hu Xin Ting-Teehaus. In der Nähe der Altstadt besuchen Sie den Garten des Erfreuens (
Yu Yuan), den der Beamte Pan En 1559 zu seiner persönlichen Erbauung anlegen ließ und der heute zu den schönsten und berühmtesten klassischen Gartenanlagen aus der Zeit der Ming-Dynastie gehört.
Ferner besuchen Sie den
Jadebuddha-Tempel, der seinen Namen einer großen Buddha-Figur verdankt, die aus einem einzigen Stück Jade geschnitzt wurde. Am Abend besuchen Sie eine Akrobatik-Vorstellung.
13. Tag: Shanghai - FRANKFURT
Fahrt mit dem Metrorapid zum Flughafen. Nonstop-Linienflug Shanghai - Frankfurt (ca. 11 Std.). Ankunft am gleichen Tag.
- Änderungen aus organisatorischen
Gründen oder zur inhaltlichen Bereicherung
vorbehalten. -
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