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Frauen auf Reisen - Erlebnisreisebücher
Es drängte sie, die Welt zu sehen...


Zu allen Zeiten gab es Globetrotterinnen, Abenteuerinnen, Piratinnen, freiwillige und unfreiwllige Aussteigerinnen, mutige Frauen voller Kraft, die sich auf den Weg machten. Wer eines dieser Bücher gelesen hat, wird bemerken: Frauen auf Reisen erleben anders, sie berichten anders. Alle Bücher dieser Sammlung "Frauen unterwegs" sind uneingeschränkt empfehlenswerte spannende Lektüre. Besonders empfohlen auch denjenigen, die sich in einer Lebenskrise befinden, denn der Nebeneffekt ist die Erkennbarkeit, daß die Kraft und die Stärke keineswegs immer in die Wiege gelegt wurde.

Es drängte sie, die Welt zu sehen
von Christel Mouchard
Unentwegte Reisende Frauen im 19.Jh.
Ida Pfeiffer, Mary Seacole, May Sheldon, Alexine Tinne, Isabel Bird

Aufbruch und Abenteuer. Frauen-Reisen um die Welt ab 1785
von Lydia Potts, u. a.

Mehr Mut als Kleider im Gepäck
Geschichten von weiblicher Entdeckerfreude und
Abenteuerlust jenseits aller Konventionen von Julia Keay

Strapazen Nebensache 
Abenteuerliche Frauen reisen Susanne Aeckerle (Hrg)

Ohne Furcht ins Weite hinaus 
Biographien streitbarer Frauen Sybille Peine, u.a.

Frauen reisen
von Annegret Pelz, Wolfgang Griep

In fernen Ländern. Frauen auf abenteuerlichen Reisen
von Rainer Hamberger

Leichtfertige Reisen. Geschichten von Frauen unterwegs.
von Lisa Saint Aubin de Teran

Die Reisen der Frauen. Lebensgeschichten von Frauen aus drei Jahrhunderten
von Susanne Härtel, Magdalena Köster

Und tät das Reisen wählen'. Frauenreisen - Reisefrauen
von Doris Jedamski, Hildegaund Jehle, Ulla Siebert

Seidenraupe, Dschungelblüte
von Charlotte Kerner
Die Lebensgeschichte der Maria Sibylla Merian, die 1699 als 52jährige mit ihrer Tochter von Amsterdam nach Südamerika segelte, um im Dschungel von Surinam Pflanzen und Schmetterlinge zu beobachten.

Traumfänger
von Marlo Morgan
Die amerikanische Ärztin, die - zunächst unfreiwllig und völlig unvorbereitet - von einem Stamm australischer Aborigines zur Ehrung ihrer Arbeit mit jugendlichen Ureinwohnern zu einem "Walkabout" eingeladen wird, schildert in diesem faszinierenden Buch ihre Erlebnisse während der strapaziösen 3-monatigen Wanderung durch den australischen Busch.

Reisen durch die eigene Fremde
Reiseliteratur von Frauen als autogeographische Schriften
von Annegret Pelz

Im Auto auf die Krim. Zwei Frauen bereisen die Ukraine, Moldawien und Rumänien
von Annemarie Lohfeld

Jenseits von Istanbul
Die abenteuerliche Reise einer jungen Frau durch Ostanatolien und Iran
von Christina Dodwell (Heyne Verlag, Reihe "FrauenReiseBerichte)

Im Land der Paradiesvögel. Mit Pferd und Einbaum durch Papua- Neuguinea
von Christina Dodwell

Jenseits von Sibirien. Mit Rentier- Nomaden durch die weiße Tundra
von Christina Dodwell

Aus eigener Kraft. Mit dem Fahrrad nach Indien.
von Dervla Murphy (Heyne Verlag, München, 1993)

"Nur die innere Reise ist wirklich. ..Ich weiß, daß ich mich von der äußeren Welt abkehren muß, die nicht die einzige Wirklichkeit ist, und der Kraft lauschen, die in mir liegt."
Ella Maillart (1903-1994), berühmte Schweizer Weltreisende, zeichnete sich früh als begeisterte Ski- und Wassersportlerin aus. Die Überwindung von Schwierigkeiten begriff sie als  Herausforderung an sich selbst, als Erfahrung ihrer körperlichen und seelischen Grenzen. Ihr war klar: "Die Weite des Horizonts muß in uns sein, darf nur aus uns kommen".


Geliebte Seidenpfote.
Mit einer Katze allein durch Indien
 von Ella Maillart
Piper, München (2000)

Turkestan Solo
  von Ella K. Maillart
Frederking/Thaler, München  (2001)


Pässe, Schluchten und Ruinen
von Freya Stark
1954 auf den Spuren Alexanders d. Gr.

Orientalische Briefe
Ida von Hahn-Hahn
Gebundene Ausgabe - 342 Seiten (1991) Promedia, Wien

Mein Königreich der Winde.
Das abenteuerliche Leben der Lady Hester Stanhope
von Marie Seurat

Diogena
von Fanny Lewald (alias Iduna Gräfin H.H.)

Isabella Bird (1831-1904) war wegen undefinierbarer Rückenschmerzen seit Kindheit an  in ständiger ärztlicher Behandlung. Die übermächtig werdende  Lust auf Leben und Freiheit ließ sie mit 40 Jahren ihre physischen und psychischen Probleme buchstäblich über Bord werfen. Mit der Einschiffung nach Australien begann das Abenteuer ihres Lebens.


Unbetretene Pfade in Japan
Isabella Bird

A Ladys life in the Rocky Mountains
von Isabella Bird
Könemann, Köln (2000)


Isabelle Eberhardt (1877-1904) sah sich als Reisende ohne Ziel, lange bevor sie sich mit 20 zusammen mit ihrer kranken Mutter auf den Weg nach Nordafrika aufmachte. Gekleidet wie ein arabischer Mann durchritt sie die Wüsten von Tunesien, Algerien und Marokko. "Warum habe ich diesen morbiden Hang nach unfruchtbarer Erde und erstickendem Sand? Die Trostlosigkeit ist für mich das Salz des Lebens."

Briefe, Tagebuchblätter, Prosa

von Eglal Errera (Herausgeber), Isabelle Eberhardt (Autorin) und Giò Waeckerlin Induni (Übersetzer)(2002)

Isabelle Eberhardt: Abenteuer in der Wüste
von Catherine Sauvat und Jean-Luc Manaud (2004)

Sandmeere 1. Tagwerke / Im heißen Schatten des Islam
Gebundene Ausgabe, gebraucht € 5,99
rororo, Tb, 441 Seiten, phantastischer Reisebericht... von Isabelle (1900)

Sandmeere 1. Tagwerke / Im heißen Schatten des Islam
TaBu, gebraucht € 3,02

Sandmeere 2: Notizen von unterwegs
von Christian Bouqueret, Isabelle Eberhardt und Hans Christoph Buch (1992)

Auf DVD, Spieldauer 110 Minuten
Isabelle Eberhardt [VHS]
In der Hauptrolle Mathilda May, Peter O'Toole, Tcheky Karyo und Richard Moir

Isabelle Eberhardt.
Sonderausgabe. Eine Biographie mit Briefen, Tagebüchern, Prosa.  Eglal Errera


Alexandra David-Néel (1868 - 1969) sagte von sich selbst, daß sie weglaufen konnte, noch bevor sie gehen konnte. "Die wahren Freunde sind die Bäume, die Gräser, die Sonnenstrahlen, die Wolken, die in der Dämmerung oder im Morgengrauen am Himmel schweben, das Meer, die Berge." Mit minimalsten Finanzmitteln ausgestattet und unbezähmbarem Willen erreichte sie als 55-jährige, nach unglaublichen Strapazen auf der langen Reise, 1923 zusammen mit dem jungen Mönch Yongden aus Sikkim, in der Verkleidung einer pilgernden Bettelnonne mit Sohn, als erste weiße Frau die verbotene Stadt Lhasa, Hauptstadt Tibets. Ihre ausgedehnten Reisen nach Asien hat sie in über dreißig Büchern dokumentiert, von denen nachfolgend eine kleine Auswahl aufgeführt ist.

Mein Leben auf dem Dach der Welt. Reisetagebuch 1918-1940
Leben in Tibet
Die geheimen Lehren des tibetischen Buddhismus
Unsterblichkeit und Wiedergeburt. Lehren und Bräuche in China, Tibet und Indien
Land der Is. In Chinas wildem Westen
Mein Indien
Wanderer im Wind. Reisetagebücher in Briefen 1911-1917
Der verborgene Türkis
Heilige und Hexer
Im Banne der Mysterien


Auswahl von Biographien über Alexandra David-Néel:

Alexandra David- Neel. Auf der Suche nach dem Licht.
von Antje Windgassen

Alexandra David- Neel. Die Frau, die das verbotene Tibet entdeckte
von Barbara Foster, Michael Foster

Alexandra David-Néel. Das Porträt einer Unbezähmbaren
von Jean Chalon

Am 1.8.1716 beginnt die Orient-Reise der gebildeten Lady Mary Montagu (1689-1762), über die sie in zahlreichen Briefen nach London berichtet. Ihre anfänglichen Vorbehalte gegen die islamische Sitte der Verschleierung der Frauen ändert sie, als sie über die Vorteile aufgeklärt wird: "Die Frauen sind durch ihre Verschleierung so gut versteckt, daß eine vornehme Dame nicht mehr von ihrer Dienerin zu unterscheiden ist. ...und haben dadurch ungeahnte Freiheit, sich mit ihren Liebhabern zu treffen." Sie rühmt die Schönheit der arabischen Poesie, besonders der "Liebesausdrücke voll Feuer und Leben" und stellt fest: "Höchst wunderbar ist, daß sie hier von dem Fluche befreit zu sein scheinen, der dem weiblichen Geschlecht auferlegt ist."

Englischsprachig:

Embassy to Constantinople:
The Travels of Lady Mary Wortley Montagu
 Christopher Pick (Herausgeber)

Lady Mary Wortley Montagu
 Isobel Grundy

Letters (Everyman's Library)
Mary Wortley Montagu


Eva und Mister Robinson
von  Lucy Irvine
Ein Paar spielt "Schiffbrüchige", um seine Grenzen kennenzulernen.
Die Engländerin Lucy Irvine schildert 1 Jahr auf einer einsamen tropischen Insel.

Postlagernd Floreana
von Margret Wittmer
Ein außergewöhnliches Frauenleben am Ende der Welt.
Im August 1932 kommt die Kölnerin Margret Wittmer mit Mann und Sohn als Siedlerfamilie nach Floreana, einer einsamen vulkanischen Insel im Galápagos-Archipel. Ihre Familie lebt noch heute auf Floreana und hat ihr Auskommen durch Inselbesucher (Pension, Laden, Schiffe). 

Auch Piratinnen gibt es, seit es Piraterie gibt
Ich, Grace OMalley. Die abenteuerliche Geschichte einer irischen Piratin
von Franjo Terhard

Anne Bonny - Piratenkönigin der Karibik von Franjo Terhart
Inmitten der Piratenbanden des 18. Jahrhunderts verschaffte sich eine Frau Respekt: Anne Bonny, die Piratin mit dem 'lady touch'. Ihr Leben als Piratin in karibischen Gewässern ist ein einziges spannendes Abenteuer.

Gesucht: Anne Bonny. Piratin von Manfred Theisen
"Mit 15 büxt sie aus und steuert New Providence an, die berüchtigte Pirateninsel." Ganz so freiwillig wie es der Satz auf dem Buchdenkel glauben machen will, ist sie nicht abgehauen. Eine weitgehend behütete Kindheit, ein junges Mädchen mit ausgeprägtem Sinn für soziale Gerechtigkeit, das sich die Freiheit nicht nehmen lassen will und nachts abhaut von der väterlichen Plantage um das Leben am Hafen ihrer Stadt zu beobachten, verliebt sich in den Geschäftspartner ihres Vaters, einen jungen Piraten. Es sind die Umstände, ihre Natur, die sie rebellieren läßt gegen eine auferzwungene Ehe, in der sie Langeweile für den Rest ihres Lebens sieht. 200 Jahre später können wir Frauen es noch immer leicht nachvollziehen wie das Schicksal, oder besser sozial-gesellschaftliche Normen, denen man sicht nicht unterordnen will, ein Leben außerhalb der "normalen" Gesellschaft aufzwingen kann. So wird Anne Piratin. Geschildert wird das Leben einer Frau inmitten rauhbeiniger Piratengesellen, die ihren Verstand und zähen Willen einsetzen muß um zu überleben. Sie lernt draufgängerischer zu sein als die Männer und übertrifft sie mit weiblichen Tricks. Ihr Erfolg als Anführerin der Piraten ist der Kampf ums nackte Überleben. Im Detail und sehr anschaulich wird das Leben der Piraten in der Karibik im 18. Jh. geschildert.
Das Buch ist lesenswert und spannende Lektüre eines Frauenlebens in einer Zeit, mit der wir wohl nicht tauschen möchten.

Die großen Räuberinnen - 'Und wenn der Kopf fällt, sag ich hoppla'.
von Boehnke/Hindemith/Sarkowicz (1994)

Mongolei: Zu Pferd durch das Land der Winde.
von Dr. Carmen Rohrbach

Hohe Berge, tiefe Täler, weites Land.
Mein Jahr mit Nomaden in der Mongolei
von Louisa Waugh (2006)
Die britische Journalistin lebte eine Weile in Ulaan Bator, der Hauptstadt der Mongolei, anschließend 1 Jahr als Englischlehrerin in einem kleinen Dorf namens Tsengel im äußersten Westen der Mongolei inklusive einen Sommer im Altai-Gebirge. Ein sehr intensiver Bericht über das Leben der mongolischen und kasachischen Nomaden in der Region. mh

Solotour: 29 spannende Reiseberichte von Frauen, die allein reisen [Taschenbuch] Ingrid Emerick (Autor), Faith Conlon (Autor), Christina Henry DeTessan (Autor), Christina Henry de Tessan (Autor), Regina Schneider (Übersetzer)

Wir haben gar kein Auto...
von Jutta Speidel
Die beliebte Schauspielerin, die vor einigen Jahren mit unglaublich zähem Engagement ihre Idee eines Hauses für obdachlose Frauen und Kinder in München realisierte (Verein und Stiftung HORIZONT e.V.) machte sich im Spätsommer 2008 auf, mit ihrem Lebenspartner, dem italienischen Schauspieler Bruno Maccalini, von München nach Meran zu radeln. In dem Buch schildert sie die Vorbereitungen und beschreibt detailliert die Strecke. Es ist dies allerdings auch ein sehr persönliches Buch, in dem sie selbst und ihr Co-Autor Maccalini über Begebenheiten und Konflikte vor der Radtour und unterwegs aus dem jeweils eigenen Blickwinkel berichtet. Die Offenheit und das Wiedererkennen der unterschiedlichen Sichtweise innerhalb der Beziehungen machen den besonderen Reiz dieses Buches aus. mh
 

Orient Reisen
Reportagen aus der Fremde von Annemarie Schwarzenbach
Edition Ebersbach ISBN 978-3-86915-019-2
192 S., € 19,80 / SFr 34,80


Annemarie Schwarzenbach (1908 - 1942) entstammte einer der angesehensten Schweizer Familien. Sie war promovierte Historikerin, outete sich als Lesbe und machte sich einen Namen als Autorin, Fotografin und Reporterin. Sie bereiste im Auto Europa, den Orient, die USA und während des 2. Weltkriegs Afrika. Mit nur 34 Jahren starb sie 1942 nach einem Fahrradunfall mit nachfolgender Fehlbehandlung in ihrem Haus in Sils-Baselgia im Engadin in der Schweiz.
Das Buch wurde im März 2010 neu aufgelegt von der Edition Ebersbach (und dort erhältlich), als Herausgeber zeichnet der langjährige Schwarzenbach-Forscher Walter Fähnders, apl. Professor für Neuere Germanistik an der Universität Osnabrück.

Ich hatte mich sehr gefreut als mir der kleine, aber sehr feine seit 20 Jahren von einer Frau geführte spezialisierte Verlag Brigitte Ebersbach nach Erscheinen das druckfrische Buch zusandte. Denn soviele interessante Frauenbücher sind vom Markt verschwunden, viele gute Buchhandlungen und das Sortiment in den verbliebenen richtet sich in erster Linie nach Bestsellerlisten, über die man staunen darf.
Dieses Buch hat mich in mehrfacher Hinsicht besonders berührt: in dem Buch berichtet Annemarie Schwarzenbach, nach ihren Worten "eine unheilbare Reisende", in Form von Reportagen über ihre Reisen im Zeitraum 1933/34 in den Nahen Osten. Sie reist mit ihrem Auto von der Schweiz über Italien, durch Anatolien, nach Afghanistan und in den Vorderen Orient bis Persien (heute Iran), nach Teheran und Persepolis, nach Bagdad bis in die Wüsten von Turkmenistan und die Höhen des Hindukusch. Sie beschreibt Menschen, ihre Lebensweise, die zeitgenössische Kultur und mit kompetentem Wissen die Sehenswürdigkeiten aus dem Altertum, die sie besichtigt, wie auch über alltägliche oder ungewöhnliche Erlebnisse und Freunde, die sie unterwegs trifft. Mit einer so reichen Sprache, daß ich als Leserin daß Gefühl hatte, ich bin ihre Beifahrerin und: Freundin. Ich konnte es nicht glauben: sie ist 70 Jahre tot, es hat sich soviel verändert und doch: sie war mir so nah. Die gleichen Gedanken, dieselben Interessen und Hochachtung vor dem, was Menschen vor uns geschaffen haben, die Lust zu reisen, aus Neugier was hinter den Bergen sein mag, um den Horizont zu erweitern, aber auch die undefinierbare zeitweilige Traurigkeit, die Liebe zur Natur, Pflanzen und Tieren. Wie sehr habe ich ihre Langweile verstanden beim Durchfahren endlos scheinender öder Steinwüsten, wie gern hätte ich am Abend mit ihr zusammengesessen, im Auto diskutiert.
Es war der reiche Wortschatz, der deutschen Sprache, aus dem sie schöpft, keine erfundenen oder blumigen Phantasiewörter manch hochgelobter Autorinnen und Autoren (die mich so oft in den Schlaf gelangweilt haben), der mich bereits auf den ersten Seiten des Buches überraschte und beeindruckte. Sie scheut sich nicht, Stellung zu nehmen. Schon auf den ersten Seiten kam allein durch ihre Sprache eine Persönlichkeit zutage, so individuell und eigenwillig, daß ich auf fast jeder Seite des Buches bedauerte, sie - zumindest in diesem Leben - nicht mehr treffen zu können. Diese Frau hätte ich gern kennengelernt - mit allen Ecken und Kanten. Ein wenig bedauert habe ich, daß es kein durchgehendes Reisetagebuch ist, aber auch sehr gut verstanden. Man mag sich Notizen machen, aber wie wenig Lust ist dabei, nach anstrengenden Stunden des Reisens in unwegsamen Gebieten permament die Eindrücke festzuhalten.
Der Reisenden und Schriftstellerin ist zu verdanken, daß mit der Lektüre dieses Buches das Reisen und Leben im Orient kurz vor dem 2. Weltkrieg und die Stätten des Altertums vor den Kriegen dieses Jahrhunderts lebendig vor unserem geistigen Augen wieder entsteht.
Aber was nützte uns das ohne das zweifellos große ideelle und finanzielle Engagement derjenigen, die sich darum bemühten, Annemarie Schwarzenbach nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. mh
Das Buch kann man beim Verlag Edition-Ebersbach in Berlin direkt bestellen. Aber ich empfehle auch sehr gern im übrigen Sortiment zu stöbern, es wird Ihnen Spaß machen, dort ausgesuchte Bücher zu finden, die es durchaus nicht mehr überall gibt.

 
Die Liste, die ich hier 1999 begonnen  habe, wird fortgesetzt. Da es außerhalb der großen Städte zunehmend schwieriger wird, gutsortierte Buchhandlungen zu finden wo man/frau schmökern und natürlich auch kaufen kann, habe ich für interessierte Leserinnen und Leser einen virtuellen Büchershop eingerichtet. Hier gibt es eine handverlesene persönliche Lieblingsliste, wo auch ein Großteil der hier vorgestellten Bücher gelistetet ist. Gern nehme ich dort weitere Frauenliteratur auf sowie Vorschläge für Bücher von lesenswerten Autorinnen.
 

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